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Erzählcafé für NS-Verfolgte in Düsseldorf am 07.12.2011 Flyer zum Ausdrucken
Erzählcafé für NS-Verfolgte am 01.12.2011 in Köln
Erzählcafé für NS-Verfolgte am 16.11.2011 in Münster
Änderung des Härtefonds NRW betreffend jüdische Überlebende der Leningrad-Blockade
Wie wir erfahren haben hat die Bezirksregierung Düsseldorf beschlossen, dass nunmehr neben den Evakuierten auch Personen, die während der Blockade in Leningrad geblieben sind, Anträge auf Entschädigung aus dem Härtefond des Landes Nordrhein-Westfalen stellen können. Wie bisher gilt dabei für Wiederholungsanträge eine Ausschlussfrist von drei Monaten ab Kenntnis von der Änderung, d.h. der Antrag muss bis zum Ende des Jahres 2011 gestellt sein. Der Antrag ist auf dem üblichen und bereits bekannten Formular zu stellen, in dem die übrigen beizufügenden Anlagen jeweils genannt sind.
Für Fragen zur Antragstellung steht Ihnen Herr Michael Teupen, Telefon 0221-17929414, E-Mail teupen@nsberatung.de gerne zur Verfügung.
Regina Suderland ist tot
Unsere Vorsitzende Regina Suderland ist am Sonntag, den 03.04.2011 im Alter von 85 Jahren in Koblenz verstorben. Frau Suderland war Gründungsmitglied unseres Vereins und von Beginn an Mitglied des geschäftsführenden Vorstands. Seit dem Jahr 2000 leitete sie den Bundesverband als Vorsitzende.
Regina Suderland war als Tochter eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter unmittelbar von der Verfolgung durch die Nazis betroffen. Sie überlebte die Nazizeit versteckt in den Israelitischen Heil- und Pflegeanstalten in Bendorf-Sayn. Ihr Vater war dort Oberpfleger, ein "arischer" Betriebsleiter rettete ihn und seine Familie vor der Deportation.
Die Durchsetzung der Interessen der Überlebenden des Nazi-Terrors war Regina Suderland ein Anliegen, für das sie engagiert und kämpferisch eintrat. Ihre Standhaftigkeit und ihr Kampfgeist, aber auch ihre Klugheit und Güte werden uns allen sehr fehlen.
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