Transferstelle
NS-Verfolgte NRW
Erzähl- und
Begegnungscafé
Anpassung der Versorgungssysteme der Altenhilfe
Erzähl- und
Begegnungscafé in Düsseldorf und Münster
Studie
"Lebenslage Verfolgte"
Ghetto-Renten
Beratung
NS-Verfolgter weltweit

Anpassung der Versorgungssyteme der Altenhilfe
 
Der größere Teil der heute bei uns lebenden NS-Verfolgten ist auf Hilfe angewiesen. Nach Erfahrung unserer MitarbeiterInnen meiden viele Seniorenbegegnungsstätten oder ähnliche Einrichtungen, weil das Vertrauen fehlt. Wie viele alte Menschen befürchten sie die Notwendigkeit einer stationären Unterbringung. Diese Einrichtungen sind auf ihre besonderen Bedürfnisse nicht im Geringsten vorbereitet und ihre Angebote aus vielen Gründen für diesen Personenkreis problematisch.

Im Mai 2005 konnte mit finanzieller Unterstützung der "Stiftung Wohlfahrtspflege NRW " damit begonnen werden, die Träger der Altenhilfe bzw. MultiplikatorInnen (Verfolgtenverbände, Kirchen, ÄrztInnen, TherapeutInnen…) über die spezifische Situation älterer NS-Verfolgter zu informieren. Unser Projekt "Anpassung der Versorgungssysteme der Altenhilfe an die Erfordernisse älterer NS-Verfolgter" will das Know how unserer Beratungsstelle mit Fortbildungsveranstaltungen, Kongressbeiträgen und Fachgesprächen an viele Beschäftigte in der Altenhilfe weitervermitteln. Unser Projekt ist Teil der Kampagne für eine kultursensible Altenhilfe

Auch für die NS-Verfolgten selbst und ihre Angehörigen wird Information, Beratung und Begleitung angeboten. Wir versuchen, eine Brücke zu bauen zwischen den Hilfe suchenden Menschen und der aufnehmenden Einrichtung.
Sie haben Fragen oder möchten weiter Informationen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf - wir helfen Ihnen gern.
 
Neue Inhouse-Schulung
„(un)auffällig und (un)sichtbar?" – für einen sensiblen und kompetenten Umgang in der Altenhilfe mit Zugewanderten, NS-Verfolgten, Kriegstraumatisierten, Überlebenden sexualisierter Gewalt, Schwulen und Lesben
Der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte möchte Sie darin unterstützen, diese Themen kompetent und anregend in Ihre Einrichtung, in Ihren Verband oder Ihre Kommune zu tragen und bietet ab sofort Inhouse-Schulungen, Workshops und Symposien zu diesem Thema an. Die erarbeiteten Module beruhen auf der gleichnamigen Fachtagung, die im Oktober 2006 in Köln stattfand und können bei uns gebucht werden. Preise für 4 Workshops, Eingangsvortrag, als Symposium und pro Workshop nach Absprache.
Flyer Inhouse-Schulung und Rückantwortkarte
Dokumentation der Fachtagung „(un)auffällig und (un)sichtbar"
 
NS-Verfolgte in der Altenhilfe - Wo ist das Problem?
Seit Mai 2006 organisiert der Bundesverband Informationsveranstaltungen in ausgewählten Stätten des Landes NRW. Gemeinsam mit Kooperationspartnern vor Ort bieten wir den Teilnehmenden an, mit FachreferentInnen verschiedene Aspekte des Themas zu vertiefen und zu diskutieren. Auch das Projekt selbst wird noch einmal vorgestellt.
 
Dokumentation der Informationsveranstaltungen
Bochum:
  - Veranstaltungsflyer
  - Kultursensible Pflege, Prof. Dr. Ursula Henke, EFH-RWL
  - Was geht uns das an? Brigitte Rathofer, ISKKA
  - Intergration älterer russischer jüdischer ZuwanderInnen, Stella Chtcherbatova, Jüdische Gemeinde Köln
 
Münster:
  - Veranstaltungsflyer
  - Grußwort von Dr. Agnes Klein, Beigeordnete für Jugend, Soziales, Gesundheit und Wohnen der Stadt Münster
  - An Seele und Leib versorgt werden – Zu den Pflegebedürfnissen von NS-Verfolgten, Prof. Dr. Andrea Zielke-Nadkarni, FH Münster
 
Köln:
  - Veranstaltungsflyer
 
Dortmund:
   - Pflege vonShoah-Überlebenden. Wohngemeinschaften - ein sicheres letztes Zuhause für Menschen mit besonderen Lebensgeschichten? Corinna Kronsteiner-Buschmann, Pflegewissenschaftlerin, Zunkunftsinstitut Pflege e.V., Castrop-Rauxel
 
Siegen:
  - Veranstaltungsflyer
  - "...Genau um sechseinhalb blieb meine Lebensuhr da stehen" - Zu den Traumata der Verfolgten des NS-Regimes im Kontext des Zweiten Weltkriegs, Prof. Dr. Insa Fooken, Universität Siegen
   - Pflege von Shoah-Überlebenden. Ambulant betreute Wohngemeinschaften, Corinna Kronsteiner-Buschmann, Pflegewissenschaftlerin, Zukunftsinstitut Pflege e.V., Castrop-Rauxel


 
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