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Jahresberichte
   
   
   
   
   
   
   
   

Der Bundesverband Information und Beratung NS-Verfolgter e.V. hat gemeinsam mit dem Bundesarchiv und dem Internationalen Suchdienst des Roten Kreuzes als Archivverbund ZwangsarbeiterInnen dabei unterstützt, Nachweise in Firmenarchiven aufzuspüren. Das Projekt endete im Februar 2004. Den Abschlussbericht finden sie hier…
 
Chef des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft ruft zu erneuter Initiative für überlebende NS-Verfolgte auf
Pressemitteilung
Die Rede im vollständigen Wortlaut ist hier nachzulesen
 
Ghettorentner werden wieder betrogen
Nachdem die Rentenversicherungsträger zehntausenden Ghetto-Überlebenden über mehrere Jahre hinweg die ihnen zustehenden Renten vorenthalten haben und erst das Bundessozialgericht die Träger zu einer gesetzeskonformen Bearbeitung zwingen musste, ist nun eine weitere Ungerechtigkeit zu Lasten der Überlebenden beschlossen worden. Laut Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigungen in einem Ghetto (ZRBG) soll ein Überlebender, der seinen Antrag auf eine Ghettorente bis zum 30.06.2003 gestellt hatte, die Rente rückwirkend ab 1997 bekommen. Jetzt wird der weitaus überwiegende Anteil der Überlebenden, wenn es nach dem Willen der Versicherungsträger geht, diese Nachzahlung erst ab 2005 erhalten. Begründung: deutsche Verwaltungsvorschriften lassen eine längerfristige Nachzahlung angeblich nicht zu. Über Jahre sind positive Entscheidungen für die Überlebenden von den Rentenversicherungsträgern verschleppt und verhindert worden – und nun sollen die Überleben dafür auch noch bezahlen. Der Hintergrund ist ebenso banal wie simpel: Die Rentenversicherungsträger sparen bis zu einer Milliarde Euro, wenn sie wie geplant vorgehen.