Warmes Zuhause

Das "Warme Zuhause" richtet sich an NS-Verfolgte mit Migrationshintergrund, insbesondere an jüdische Zugewanderte aus der ehemaligen Sowjetunion. Der Grundgedanke des Projekts: In privaten Wohnungen treffen sich Menschen, die denselben kulturellen und sprachlichen Hintergrund haben. Die Zusammenkünfte in ungezwungener und geschützter Atmosphäre bieten die Möglichkeit, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Erlebtes zu verarbeiten.

 

Die Idee stammt aus Israel
Das Konzept der „Warmen Zuhause“ wurde in Israel entwickelt. Viele ältere Eingewanderte aus der ehemaligen Sowjetunion hatten Probleme, sich in ihrer neuen Heimat zu integrieren. Als Reaktion auf diese Schwierigkeiten riefen die MitarbeiterInnen der Organisation JDC / ESHEL so genannte „Warm Homes“ in Leben. JDC / ESHEL setzt sich in Israel für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen ein. Das Projekt soll dabei helfen, die Eingewanderten besser zu integrieren, einer Isolation im Alter vorzubeugen und den Zusammenhalt dieser kulturellen Gruppe zu stärken.

 

"Warmes Zuhause" in Deutschland

warm home porz 200x130In der Bundesrepublik leben heute zahlreiche ältere Eingewanderte aus der ehemaligen Sowjetunion. Viele von ihnen haben den Zweiten Weltkrieg erlebt und leiden noch heute an den Folgen der nationalsozialistischen Diktatur. Der Bundesverband hat deshalb die Idee der "Warm Homes" auf Deutschland übertragen. In den Kölner Stadtteilen Chorweiler und Porz treffen sich seit 2009 regelmäßig Menschen aus verschiedenen Teilen der früheren Sowjetunion in privaten Wohnungen. Dabei sind herzliche Kontakte und Freundschaften entstanden. Die Teilnehmenden unterstützen sich bei alltäglichen Problemen und unternehmen zusätzlich zu den regelmäßigen Treffen gemeinsam Aktivitäten. Seit Anfang 2016 hat der Bundesverband das Projekt auf weitere Städte in NRW ausgeweitet. So gibt es inzwischen "Warme Zuhause" in Essen, Düsseldorf, Ratingen, Dortmund und Münster.

 


 hf 0899 fehlberg webProjektleitung:

Thorsten Fehlberg

0221 17 92 94 15

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Das Projekt wird von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"gefördert.

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