Unser Ziel ist es, regelmäßige Regionaltreffen für die Nachkommen von NS-Verfolgten an verschiedenen Orten in Deutschland zu etablieren. Diese Treffen sollten dem Austausch unter den Betroffenen, der Fortbildung und der erinnerungspolitischen Arbeit dienen.
Bis Ende 2025 fanden regelmäßige Treffen in Köln statt, bei denen Angehörige der Verfolgten gemeinsam unter der Anleitung von Autorin und Journalistin Nora Hespers an ihren eigenen Biografien arbeiteten. Der Workshop zur biografischen Arbeit fand sowohl in Präsenz, als auch über Zoom statt und bot Teilnehmenden aus verschiedenen Regionen die Möglichkeit zur Teilnahme.
Das Hauptziel des Biografie-Workshops war es, die Teilnehmenden zu ermutigen, sich über die belastenden Familiengeschichten auszutauschen und in einen Dialog zu treten. Weiterhin sollten die Workshops den Teilnehmenden mehr Selbstvertrauen verleihen und ihnen helfen, eine gemeinsame Gruppenidentität zu entwickeln. Dadurch sollten sie langfristig befähigt werden, ihre Bedürfnisse auch in den politischen Diskursen einzubringen.
Letztendlich sollten sie eine weitgehend autonome Gruppe bilden, die sich politisch und gesellschaftlich engagieren kann.
Aktuell finden keine Biografieworkshops statt. Sobald das Angebot in Zukunft wieder angeboten wird, werden wir Sie auf dieser Seite darüber informieren.
Projektleitung:
Katharina Gavrik
0221-179294-22
gavrik@nsberatung.de
Projektleitung:
Katharina Pysmenna
0221-179294-16
pysmenna@nsberatung.de
Wir bedanken uns bei der Hans-Böckler-Stiftung für die freundliche Unterstützung der Regionaltreffen in Köln.
In Kooperation mit der Synagogengemeinde Köln und dem Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.