Angebote für Schulen und Multiplikator:innen

Historisch-politische Bildungsangebote für Jugendliche zu NS-Verfolgung, Erinnerung und Menschenrechten

Wie können junge Menschen Geschichte persönlich erfahren und sich mit den Folgen von Ausgrenzung, Antisemitismus, Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auseinandersetzen? 

Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. entwickelt Bildungsangebote für Schüler:innen und Jugendliche, die eine persönliche und nachhaltige Auseinandersetzung mit der Geschichte der NS-Verfolgung ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen kreative und partizipative Methoden. Die Projekte verbinden historische Bildung mit aktuellen Fragen zu Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung.

Unsere Angebote richten sich an Schulen, Lehrkräfte und Multiplikator:innen, die mit Jugendlichen zu den Themen NS-Verfolgung, Erinnerungskultur und Diskriminierung arbeiten möchten.

 

 

Erzählcafé

In unseren Erzählcafés berichten Überlebende der NS-Verfolgung und ihre Nachkommen jungen Menschen von ihrem Verfolgungsschicksal und ihrer Familiengeschichte.

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Begegnungen mit Nachkommen von NS-Verfolgten

Begegnungen mit Nachkommen ermöglichen persönliche Einblicke in die Folgen der NS-Verfolgung und deren Auswirkungen bis heute. Wir vermitteln erfahrene Erzähler:innen für Schulen, Bildungseinrichtungen und Veranstaltungen der historisch-politischen Bildungsarbeit.

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Animationsfilme

Im Animationsprojekt lernen Jugendliche Überlebende der NS-Verfolgung persönlich kennen und entwickeln auf Grundlage der Biografie eine bewegende Animationsreihe über das Leben der Zeitzeug:innen.

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Webseite zur Leningrader Blockade

Die Blockade der sowjetischen Millionenstadt Leningrad gehört zu den großen Menschheitsverbrechen des Zweiten Weltkrieges. Überlebende teilen ihre persönlichen Geschichten und Erinnerungen.

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Virtual Reality

In unserem Virtual-Reality-Projekt “Erinnerungsräume der Flucht” lernen junge Menschen Überlebende der NS-Verfolgung kennen und stellen Szenen ihrer Flucht- und Alltagserfahrungen künstlerisch dar. Anschließend werden die Modelle gescannt und in die virtuelle Realität übertragen.

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#ZumFeindGemacht

Wer waren die Menschen, die von den Nazis zum Feind gemacht wurden? Das erfolgreiche Social-Media-Projekt gibt gesellschaftlich bislang weniger beachteten Verfolgtengruppen ein Gesicht.

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Häufige Fragen

Welche Bildungsangebote bietet der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. für Schulen an?

Wir bieten historisch-politische Bildungsangebote für Schulen und Bildungseinrichtungen an. Dazu gehören Erzählcafés mit NS-Überlebenden und ihren Nachkommen, Schulworkshops, Begegnungen mit Nachkommen von NS-Verfolgten, Animationsfilme, digitale Bildungsangebote sowie innovative Formate wie Virtual Reality (VR). Ziel ist es, Jugendlichen einen persönlichen Zugang zur Geschichte der NS-Verfolgung zu ermöglichen und Bezüge zu aktuellen Themen wie Menschenrechten, Demokratie und Diskriminierung herzustellen.

Für welche Altersgruppen eignen sich die Bildungsangebote?

Unsere Bildungsangebote richten sich überwiegend an Schüler:innen der Sekundarstufe I und II sowie an Jugendliche in außerschulischen Bildungseinrichtungen. Je nach Projekt können Inhalte und Methoden an Alter, Vorwissen und Lerngruppe angepasst werden.

Können Schulen Zeitzeug:innen oder Nachkommen von NS-Verfolgten einladen?

Ja. Wir vermitteln Begegnungen mit NS-Überlebenden sowie mit Nachkommen von NS-Verfolgten. Die Gespräche ermöglichen einen persönlichen Zugang zur Geschichte und regen zur Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Verantwortung an.

Welche Themen behandeln die Schulworkshops?

Unsere Workshops beschäftigen sich unter anderem mit NS-Verfolgung, Antisemitismus, Rassismus, Ausgrenzung, Flucht, Erinnerungskultur, Menschenrechten sowie den langfristigen Folgen nationalsozialistischer Verfolgung. Dabei verbinden wir historische Inhalte mit Fragen der Gegenwart.

Wie können Schulen ein Bildungsangebot buchen?

Interessierte Schulen, Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen können sich direkt an uns wenden. Gemeinsam besprechen wir das passende Bildungsangebot, den zeitlichen Rahmen und die organisatorischen Voraussetzungen.

Sind die Bildungsangebote auch digital verfügbar?

Ja. Neben Präsenzveranstaltungen bieten wir digitale Bildungsangebote an. Dazu gehören unter anderem die Bildungsplattform #ZumFeindGemacht, digitale Zeitzeug:innenberichte, historische Biografien und weitere Online-Materialien für den Unterricht.


Abgeschlossene Projekte

Im Laufe unserer langjährigen Arbeit haben wir zahlreiche Bildungsprojekte umgesetzt. Die folgenden Projekte wurden erfolgreich abgeschlossen und haben nachhaltige Impulse für unsere heutige Arbeit gesetzt.

Biografiewerkstatt (2018-2020)

Junge Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung arbeiteten die Biografien von Überlebenden auf.

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Fremd sein – Was ist das? (2019-2020)

Jugendliche und NS-Überlebende entwickelten gemeinsam eine Theater-Performance, in der die Verfolgungsgeschichten aufgearbeitet werden.

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Zeitzeug:innentheater (2020-2021)

Vier Generationen erzählten für das Projekt ihre Geschichten, die dann zu einer Theateraufführung aufgearbeitet wurden.

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Zeitzeug:innentheater (2014-2015)

Überlebende der NS-Verfolgung entwickelten zusammen mit Schüler:innen aus ihren Verfolgungsgeschichten ein Theaterstück.

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