Fremd sein – Was ist das? (2019-2020)

Im Rahmen des multimedialen Theaterprojekts „Fremd sein – Was ist das?“ entwickelten NS-Überlebende und Schüler:innen gemeinsam eine Performance, die sich mit den Gefahren eines neu erstarkenden Nationalismus befasst. Die Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund arbeiteten dabei die Biografien der Überlebenden auf und ließen diese in Form von Videosequenzen direkt in die Theaterperformance einfließen. Außerdem wurden Videos mit den Lebensgeschichten der NS-Verfolgten online veröffentlicht. Ergänzend erstellten die Schüler:innen einen Video-Blog, in dem sie ihre persönlichen Gedanken zum Projekt teilen.
Die gemeinsame Arbeit mit den Überlebenden vermittelte den Schüler:innen die Geschichte der NS-Zeit hautnah. Bei der Entwicklung der Performance erhielten sie professionelle Unterstützung durch eine Regisseurin und einen Videographer, erwarben neue Fähigkeiten im Multimediabereich und konnten sich gemeinsam kreativ ausprobieren.

Den Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung bot das Projekt eine Gelegenheit zum Austausch mit der jüngeren Generation. Sie erfuhren durch die Aufmerksamkeit der jungen Menschen eine besondere Wertschätzung und ihre Lebensgeschichten wurden nachhaltig dokumentiert.  

Am 13. September 2020 fand die Filmpremiere zu "Fremd sein - Was ist das?" in Köln statt. Den gesamten Abend mit anschließender Podiumsdiskussion kann man sich hier noch einmal anschauen. 

Wer lediglich den Film sehen möchte, kann das hier tun.

Kontakt:
Katharina Pysmenna
0221 17 92 94 18
pysmenna@nsberatung.de

Gefördert von:

© Copyright 2026 Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.