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In zwei moderierten Arbeitsgruppen befassen sich ExpertInnen mit den Themen „Politische Bildungsarbeit“ und „Psychosoziale Fragen“ im Kontext der Arbeit von und mit Nachkommen von NS-Verfolgten. Die Teilnehmenden sind internationale Fachleute aus Forschung und Praxis, die sich bereits intensiv mit dem Thema der „Folgegenerationen“ befassen. Anfang 2018 waren sie unserem Call for Papers gefolgt. In den Arbeitsgruppen tauschen die ExpertInnen sich über ihre jeweiligen Arbeitsschwerpunkte aus, diskutieren Möglichkeiten einer Zusammenarbeit und setzen gemeinsam neue Impulse für Forschung und gesellschaftlichen Diskurs.

Die Arbeitsgruppentreffen fanden am 11. und 12.04.2018 sowie am 07. und 08.06.2018 in Köln statt. 

Die Ergebnisse des Projekts werden bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung in Köln am 11.10.2018 präsentiert. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt und wird verdolmetscht. Hier findet sich das Programm.

Veranstaltungsort:
Internationales Caritas-Zentrum in Köln
Zülpicher Str. 273B
50937 Köln

Bitte melden Sie sich bei Interesse an einer Teilnahme bei Adina Dymczyk an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Anschluss werden die Ergebnisse an dieser Stelle veröffentlicht. 

  GruppenbildArbeitsgruppe

 

Arbeitsgruppe „Psychosoziale Fragen“

In der internationalen Fachliteratur wurde bereits belegt, dass ein erheblicher Teil der Angehörigen der Folgegenerationen unter seelischen und körperlichen Krankheiten leidet, die sich durch die transgenerationale Weitergabe von Traumata erklären lassen. Die Arbeitsgruppe analysiert beispielsweise die sozialpsychologischen Bedarfe der Nachkommen von NS-Verfolgten und berücksichtigt dabei auch, welche Rolle gesellschaftliche Kontinuitäten nach 1945 und gegenwärtige Diskriminierungen spielen.

Moderation:
Stella Shcherbatova: Psychologin, Leiterin der Außenstelle der Synagogen-Gemeinde Köln in Porz, initiierte u. a. das Vertrauenstelefon der Synagogen-Gemeinde.

Prof. Dr. Julia Bernstein: Professorin  für  soziale Ungleichheiten und Diskriminierungserfahrungen im Fach Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Impulspapier


Arbeitsgruppe „Historisch-politische Bildungsarbeit“

Nachkommen von NS-Verfolgten berichten vor Schulklassen, bei Podiumsdiskussionen, im Fernsehen, in Gedenkstätten oder bei Stadtführungen über die Verbrechen des Nationalsozialismus und die Zusammenhänge mit aktuellen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Auch bei der Entwicklung neuer Formen der Erinnerungsarbeit spielen sie eine wichtige Rolle. Die Arbeitsgruppe befasst sich u.a. damit, welche Rolle die Nachkommen von NS-Verfolgten künftig in der politischen Bildungsarbeit und der gedenkpolitischen Arbeit einnehmen können.

Moderation:
Viola Jakschová: Pädagogisches Studium, Projektkoordinatorin bei Živá Paměť, arbeitet im Bereich politische Bildung zu den Themen Zwangsarbeit während des Zweiten Welkriegs sowie Sinti und Roma und deren Diskriminierung.

Dr. Anne Klein: Erziehungswissenschaftlerin, Historikerin und promovierte Politikwissenschaftlerin. Forscht und lehrt an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, u.a. zum Thema „Folgegenerationen“.

Impulspapier

 

Projektkoordination: 

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Adina Dymczyk

0221 17 92 94 18

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Thorsten Fehlberg

0221 17 92 94 15

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Das Projekt wird von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und dem Auswärtigen Amt gefördert.

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In Kooperation mit:

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  ESRA Gegen Vergessen für Demokratie     Eshel    Neuengamme       

 

 

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