Seit Anfang 2016 finden im Kölner Raum regelmäßig Regionaltreffen für die Nachkommen von NS-Verfolgten statt. Es gibt in anderen Bundesländern bereits Inititiativen für ähnliche Treffen, die von uns unterstützt werden. Zudem planen wir Regionalgruppen an weiteren Standorten, um gemeinsam die Interessen der Folgegenerationen zu vertreten. Bis zum Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Regionalgruppen sind Betroffene aus anderen Regionen herzlich eingeladen, an den Treffen in Köln teilzunehmen.

Das nächste Regionaltreffen findet am 25. November 2018 in Köln statt. Das Programm mit weiteren Informationen findet sich hier.

Während der vergangenen Treffen fanden unter anderem Workshops zu folgenden Themen statt:

  • Die Journalistin, Bloggerin und Podcasterin Nora Hespers leitete einen Workshop zum Schreiben über die eigene Geschichte. Dabei wurden auch verschiedene Möglichkeiten der Veröffentlichung besprochen.
  • Der Workshop der Filmregisseurin Carmen Eckhardt beschäftigte sich mit der Frage, ob und wie der vielfältige Umgang von Nachkommen mit familiären NS-Verfolgungsgeschichten im Film dargestellt werden kann.
  • Die Theaterregisseurin Svetlana Fourer behandelte in ihrem Workshop die Verarbeitung der nationalsozialistischen Verfolgung im Leben der Nachkommen aus theaterpädagogischer Sicht.
  • Um die Frage, in welcher Form die Geschichten der Eltern sich im familiären Umfeld auswirken ging es im Workshop des Psychologen Michael Teupen.
  • Der Psychologe Alexander Bakalejnik und der Sozialpädagoge Gert Levy boten Workshops zum Thema „Biographisches Arbeiten und transgenerationelle Übertragung“ an.
  • Die Referentinnen Christa Bröcher und Klara Tuchscherer gaben in ihrem Workshop Einblick in die Arbeit der „Kinder des Widerstandes“ in den Bereichen politische Bildung und Erinnerung.
  • Peter Pogany-Wnendt, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, hielt einen Vortrag zum Thema „Die Gespenster in unserer Seele. Transgenerationelle Folgen der NS-Verfolgung".

Bei Interesse an einer Teilnahme an der Veranstaltung in Köln oder am Aufbau einer Regionalgruppe an einem anderen Standort wenden Sie sich bitte an Thorsten Fehlberg unter 0221-179294-15 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir bedanken uns bei der Hans-Böckler-Stiftung für die freundliche Unterstützung der Regionaltreffen in Köln.

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In Kooperation mit der Synagogengemeinde Köln und dem Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.

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