Unsere langjährige Ehrenamtliche Faina Khazanova wurde mit dem Miteinander-Preis für Demokratie und Vielfalt 2026 der Stadt Köln ausgezeichnet.
Mit großem Engagement setzt sich Faina Khazanova seit vielen Jahren für jüdische Kontingentflüchtlinge und NS-Überlebende ein. Im Rahmen unseres Projekts „Warmes Zuhause“ sowie im ehrenamtlichen Besuchs- und Begleitdienst begleitet sie ältere Menschen, schafft Begegnungen und wirkt Einsamkeit, Isolation und gesellschaftlicher Unsichtbarkeit entgegen.
Die ehemalige Kinderärztin ist für viele der von uns begleiteten Menschen weit mehr als eine Ehrenamtliche: Sie ist Vertrauensperson, Zuhörerin und wichtige Bezugsperson. Dank ihrer fließenden Deutsch- und Russischkenntnisse baut sie sprachliche und kulturelle Brücken und ermöglicht vielen älteren Menschen überhaupt erst den Zugang zu Gemeinschaft und Unterstützung.
Hinweis: Wir hätten diesen Beitrag gerne mit einem Porträtfoto von Faina Khazanova veröffentlicht. Sie hat sich jedoch bewusst dagegen entschieden – aus Sorge vor den Folgen des zunehmenden Antisemitismus.
Mehr zum Projekt:
Ehrenamtlicher Besuchs- und Begleitdienst und Warmes Zuhause
Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. erhielt den Preis „Ehrenamt schafft Begegnung“ des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen für das Projekt „Ehrenamtlicher Besuchs- und Begleitdienst“.
Der Besuchs- und Begleitdienst unterstützt hochbetagte NS-Verfolgte und stärkt soziale Teilhabe, persönliche Begegnungen und gesellschaftliche Solidarität.
Mehr zum Projekt:
Die Kölner Online Marketing Agentur SMART LEMON GmbH & Co. KG wurde für die Social Media Kampagne #ZumFeindGemacht, die SMART LEMON für den Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. entwickelt und von 2022 bis 2025 betreut hat, mit dem Deutschen Agenturpreis 2025 in der Kategorie „B2C / Social Media Awareness Kampagne“ ausgezeichnet.
Die Kampagne macht vergessene Biografien aus der Zeit des Nationalsozialismus einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Mit biografische Storytelling-Formaten, plattformgerechten Kurzvideos und kanalübergreifender Kampagnenführung zeigt #ZumFeindGemacht, wie auch sensible Themen digital sichtbar gemacht werden können, ohne ihre Komplexität zu verlieren.
Mehr zum Projekt:
Für das Projekt „Animationsfilme über Flucht und Verfolgung vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart“ wurde der Bundesverband mit dem Preis „Demokratisch Handeln“ ausgezeichnet.
Das Projekt verbindet historische Erfahrungen von Verfolgung und Flucht mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und fördert demokratische Werte, Empathie und historisches Lernen.
Der Film „Marina. Der Krieg war für mich nie zu Ende.“ wurde beim 37. bundes.festival.film mit dem Hauptpreis „Team-Award“ ausgezeichnet.
Der Animationsfilm entstand im Rahmen des Projekts „Animationsfilme über Flucht und Verfolgung vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart“ und macht die Erfahrungen einer Überlebenden des Nationalsozialismus für junge Menschen zugänglich.
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Ebenfalls für das Projekt „Animationsfilme über Flucht und Verfolgung vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart“ erhielt der Bundesverband den „Reinhart-Engert-Preis für Geschichte 2024“ von der Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück e.V..
Die Auszeichnung würdigt innovative Formen historischer Bildungsarbeit und die Vermittlung von Zeitzeug:innen an junge Generationen.
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Der Animationsfilm „Richard Reinisch – Meine Fluchtgeschichte“ erhielt den Team-Award beim Deutschen Generationen Filmpreis.
Der Film entstand im Rahmen des Projekts „Animationsfilme über Flucht und Verfolgung vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart“ und vermittelt persönliche Erinnerungen an Verfolgung und Flucht über generationsübergreifende Bildungsarbeit.
Mehr zum Projekt:
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) zeichnete das Projekt „Animationsfilme über Flucht und Verfolgung vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart“ mit dem Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus.
Der Preis würdigt Projekte, die sich in besonderer Weise für Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
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Für das Zeitzeug:innenprojekt „Gedächtnisprotokolle der Sprachlosigkeit“ erhielt der Bundesverband den Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ des Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT).
Das Theaterprojekt schafft einen besonderen Zugang zur Geschichte von NS-Verfolgung und ihren Auswirkungen auf nachfolgende Generationen.
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Die Biografie-Werkstatt wurde mit dem Engagementpreis des Paritätischen Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.
Das Projekt stärkt die Erinnerungsarbeit von Überlebenden und ihren Familien und fördert den generationenübergreifenden Austausch.
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Das Erzähl- und Begegnungscafé wurde mit dem Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ des Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet.
Die Begegnungscafés schaffen Räume für Austausch, Erinnerung und gegenseitiges Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe.
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Dr. Brigitte Unkel-Brösecke erhielt den Ehrenamtspreis der Stadt Köln für ihr Engagement im Erzähl- und Begegnungscafé Köln.
Die Auszeichnung würdigt ihren langjährigen Einsatz für NS-Verfolgte und die Erinnerungsarbeit in Köln.
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Der Bilz-Preis der Bilz-Stiftung zählt zu den frühen Auszeichnungen des Bundesverbands und würdigt das Engagement für die Unterstützung von NS-Verfolgten sowie die Bewahrung ihrer Lebensgeschichten.
Der Blätter-Demokratiepreis wird an den Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V. und an seinen Vorsitzenden Lothar Evers verliehen. Die Auszeichnung würdigte ihren herausragenden Einsatz für die Entschädigung der noch lebenden Zwangsarbeiter:innen und Opfer des Nationalsozialismus.
Unsere Projekte verbinden historische Verantwortung mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Sie schaffen Begegnungen zwischen Generationen, bewahren Erinnerungen von Überlebenden des Nationalsozialismus und stärken demokratische Werte.
Besonders gewürdigt werden dabei:
Die erhaltenen Auszeichnungen bestätigen die Bedeutung dieser Arbeit und motivieren uns, unser Engagement fortzuführen.