Ihre Geschichten bewahren. Ihre Stimmen weitertragen.
Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. begleitet seit mehr als drei Jahrzehnten Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung. Auf dieser Seite stellen wir ihre Lebensgeschichten vor und bewahren ihre Erinnerungen für zukünftige Generationen. Die Biografien zeigen die Vielfalt der Verfolgungserfahrungen und machen deutlich, welche Bedeutung die Stimmen der Überlebenden für die Erinnerungskultur bis heute haben.
Biografien der Überlebenden
Die folgende Übersicht versammelt Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung, die mit dem Bundesverband verbunden waren oder sind. Jedes Porträt führt zu einer eigenen Unterseite mit Informationen zur Biografie, zur Verfolgungsgeschichte, zum Leben nach 1945 sowie – soweit vorhanden – zum Engagement als Zeitzeug:in und in der Bildungsarbeit.
Seit seiner Gründung hat der Bundesverband Zehntausende Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung bei der Antragstellung und Begleitung von Entschädigungsleistungen unterstützt. Viele dieser Menschen standen über Jahre oder Jahrzehnte mit dem Bundesverband in Verbindung und wurden zu wichtigen Partner der Erinnerungs- und Bildungsarbeit.
Viele Hundert Überlebende engagierten sich als Zeitzeug:innen. Sie berichteten in Erzählcafés, Schulen, Hochschulen, Gedenkstätten und öffentlichen Veranstaltungen von ihren Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus und ihrem Leben nach der Befreiung. Bis heute wirken zahlreiche Überlebende an Bildungsprojekten mit und ermöglichen insbesondere jungen Menschen persönliche Begegnungen mit der Geschichte.
Mit jedem und jeder verstummenden Zeitzeug:in wächst die Verantwortung, ihre Erinnerungen zu bewahren. Die Lebensgeschichten der Überlebenden vermitteln historische Ereignisse aus persönlicher Perspektive und zeigen, welche Folgen Verfolgung, Entrechtung und Gewalt für einzelne Menschen und ihre Familien hatten.
Ihre Biografien sind eine unverzichtbare Grundlage der historisch-politischen Bildung. Sie fördern das Verständnis für die nationalsozialistischen Verbrechen, stärken demokratische Werte und sensibilisieren für Antisemitismus, Rassismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.