Warmes Zuhause

Das "Warme Zuhause" richtet sich an NS-Verfolgte mit Migrationshintergrund, insbesondere an jüdische Zugewanderte aus der ehemaligen Sowjetunion. Der Grundgedanke des Projekts: In privaten Wohnungen treffen sich Menschen, die denselben kulturellen und sprachlichen Hintergrund haben. Die Zusammenkünfte in ungezwungener und geschützter Atmosphäre bieten die Möglichkeit, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Erlebtes gemeinsam zu verarbeiten.

Das Projekt soll dabei helfen, die Eingewanderten besser zu integrieren, einer Isolation im Alter vorzubeugen und den Zusammenhalt dieser kulturellen Gruppe zu stärken.

In den Kölner Stadtteilen Chorweiler und Porz treffen sich seit 2009 regelmäßig Menschen aus verschiedenen Teilen der früheren Sowjetunion in privaten Wohnungen. Dabei sind herzliche Kontakte und Freundschaften entstanden. Die Teilnehmenden unterstützen sich bei alltäglichen Problemen und unternehmen zusätzlich zu den regelmäßigen Treffen gemeinsam Aktivitäten. Seit Anfang 2016 hat der Bundesverband das Projekt auf weitere Städte in NRW ausgeweitet. So gibt es inzwischen "Warme Zuhause" in Essen, Düsseldorf, Ratingen, Dortmund und Münster.

Projektleitung:
Iuliia Mikhiienko
0221 17 92 94 18
info@nsberatung.de

Das Projekt wird von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" gefördert.

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