Filmtipp: SCHACHNOVELLE

Wien, 1938: Die deutschen Truppen werden begeistert in Empfang genommen. Hitler verkündet vor über hunderttausend jubelnden Menschen den „Anschluss“ Österreichs an das „Deutsche Reich“. 
Kurz bevor der Anwalt Bartok mit seiner Frau Anna in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, dem Hauptquartier der Gestapo, gebracht. Dort soll Bartok, der Vermögensverwalter des Adels ist, dem Gestapo-Leiter Böhm den Zugang zu den Konten verraten. Bartok weigert sich allerdings zu kooperieren und kommt in Isolationshaft. Wochen und Monate vergehen und Bartok verzweifelt mehr und mehr. Dann fällt ihm zufällig ein Schachbuch in die Hände…

Die Neuverfilmung von Stefan Zweigs Klassiker „Die Schachnovelle“ kommt am 23.09.2021 in die Kinos. 
Wir sagen: Absolut sehenswert!

Einladung

Wir laden Sie herzlich zum Vortrag von Dr. med. Peter Pogany-Wnendt ein und freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Anmeldung.

„Auswirkungen transgenerationeller Gefühlserbschaften der NS-Zeit auf die Nachkommen der Verfolgten“ Vortrag von Dr. med. Peter Pogany-Wnendt mit Publikumsgespräch im Anschluss.

Donnerstag 30.09.2021, 19:00 – 21:00 Uhr, Eintritt frei, Live und im Stream
Lew Kopelew Forum
Neumarkt 18, 50667 Köln


Die barbarische Verfolgung von sog. „lebensunwerten“ Menschen durch die Nazis – Juden, Slawen, Homosexuelle, Sinti und Roma, „Asoziale“ und andere mehr – war eine schwer traumatisierende Erfahrung für die Verfolgten. Nach dem Ende des Terrors waren die meisten kaum in der Lage das Erlebte seelisch angemessen zu verarbeiten. Viele schwiegen über die erlittenen Qualen. Angst vor der Verfolgung, Schmerz und Trauer über das Erlittene und über die Verluste, aber auch Hass und Ressentiments gegenüber den Tätern wurden als Gefühlserbschaften an die Nachkommen unbewusst weitergegeben – meist mit nachteiligen Folgen für das Seelenleben der Kinder und Kindeskinder.


Welche Auswirkungen hatte das Schweigen auf die Nachkommen? Wie wird das Erlebte transgenerationell weitergegeben? Wie stellt man die Gefühlserbschaften fest? Wie geht man mit ihnen um? Mit diesen Fragen wird sich der Vortrag von Peter Pogany-Wnendt, Arzt und Psychotherapeut in Köln und 1. Vorsitzender des Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocausts, ehem. PAKH, beschäftigen.

Aufgrund der aktuellen Lage ist die Zahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Forum begrenzt. Wir bitten um Anmeldung bei pysmenna@nsberatung.de
 
Für Zoom Anmeldung registrieren Sie sich bitte hier:
https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZYsce6sqDMoE9Hf--LzDKazZRZrnMTrM9fi
Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.

Die Veranstaltung wird von der Rosa-Luxemburg Stiftung NRW gefördert.

Wir suchen Freiwillige

Ihr wollt euch ehrenamtlich engagieren, wisst aber nicht wo? In Deutschland gibt es einige Vereine, die mit überlebenden NS-Verfolgten arbeiten, denn die Folgen des Nationalsozialismus sind immer noch präsent. Vor allem für die, die ihn erleben mussten. Hier zeigen wir Euch einige Organisationen, die sich über ehrenamtliche Helfer*innen sehr freuen würden. Die hier angezeigten Verbände bieten den Überlebenden und ihren Nachkommen im unterschiedlichen Umfang Unterstützung und Hilfe in Form von Beratung und verschiedenen sozialen Projekten sowie Begegnungsstätten in geschützten Räumen an.

Also, schaut vorbei, informiert euch, nehmt Kontakt auf. Die Menschen werden sich auf Euch freuen.

 

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Nürnberg e. V.
Merianstraße 26, 90459 Nürnberg
Referat Bürgerschaftliches Engagement,                                    
Betreuung und Fachberatung

Webseite: http://www.awo-nuernberg.de/

 

Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte, e.V.

Genovevastraße 72. 51063 Köln

Ansprechpartner*innen zu den jeweiligen Projekten finden sie auf unserer offiziellen Webseite:  www.nsberatung.de

 

Bundesverband russischsprachiger Eltern BVRE e.V.

Graeffstr. 5, 50823 Köln

Ansprechpartner*in: Yulia Grisakov (M.A.)
Projektkoordinatorin des Projektes "Engagement für Opfer des Nationalsozialismus-Wir dürfen nicht vergessen..."
Webseite:http://www.bvre.de/?fbclid=IwAR1n3DJq5Iwz0AKiK93-Cn5dmTaET1p6Ib2RXhflA2u1kdrkxcjqddoWnEU

 

CLUB DIALOG e.V.
Общественная организация ДИАЛОГ

Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin
Ansprechpartner*in: Dr. Natalia Roesler
Webseite:  www.club-dialog.de

 

Jüdische Gemeinde Hannover  K.d.ö.R.

Haeckelstr. 10, 30173 Hannover

Webseite:  https://jg-hannover.de/index.php/soziales.html

 

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, e.V.

Friedrichstraße 10-12, 60323 Frankfurt am Main

Frankfurt Zentrum für Überlebende der Shoah und ihre Familien
Webseite:  www.zwst.org

 

Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Webseite:  https://www.ikg-m.de/soziales-und-integration/sozialabteilung/das-cafe-zelig/

Website unserer Bildungsprojekte

"Biografiewerkstatt", "Fremd sein - Was ist das?", "Zeitzeugentheater": Unsere Bildungsprojekte haben nun eine eigene Website! Schaut euch um und informiert euch, wie wir gemeinsam mit Zeitzeug*innen, Schüler*innen und jungen Erwachsenen sowie allen Interessierten zu einer guten Erinnerungskultur beitragen. Gemeinsam gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Form von Diskriminierung. Gemeinsam gegen das Vergessen. Klickt vorbei: https://bildungsprojekte.nsberatung.de/

 

Podcast: Cafétalk

Die Geschichen der Zeitzeug*innen werden im "Cafétalk" in unregelmäßigen Abständen nacherzählt und geteilt. Hier geht es direkt zum Podcast.

 

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